Veranstaltung

Ökonomien des Sozialen

Mittwoch, 09. Jänner 2019

Magdalena Nieslony: Studium der Kunstgeschichte und Philosophie in Frankfurt/Main und Paris, Abschluss mit einer Magisterarbeit über „Perspektiven auf das Werk Richard Serras. Zum Verhältnis von Kunsttheorie und Interpretation am Beispiel zweier Deutungsmuster“. 2013 Promotion über „Ivan Puni und die Bedingtheit der Kunst. Ein Topos der russischen Avantgarde-Ästhetik“. 2008 bis 2009 Lehraufträge am Kunstgeschichtlichen Institut der Goethe-Universität. 2009-2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunstgeschichtlichen Institut der Goethe-Universität, Frankfurt/M. April 2012-Januar 2015 Assistentin am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Kunstgeschichte des IEK Heidelberg; Februar 2015-März 2016 Postdoktorandin am Kunsthistorischen Institut in Florenz (Abteilung Alessandro Nova); seit April 2016 Assistentin am Kunsthistorischen Institut der Universität Stuttgart

„Das gute Alte und das schlechte Neue“
Am 25. August 1938 notierte Walter Benjamin in seinem Tagebuch: „Eine brechtsche Maxime: Nicht an das Gute Alte anknüpfen, sondern an das schlechte Neue.”
Wie können wir Kunst und Kunsttheorie in Zeiten der Krisen neu formulieren? Die Kategorien des „Politischen” und des „Sozialen”, an denen sich künstlerische Praxis seit Jahrzehnten orientiert hat, sind von tiefgreifenden Veränderungen betroffen. Dies verlangt eine kritische Überprüfung vertrauter künstlerischer und vermittlungsbezogener Praktiken.
Entlang Benjamin diskutieren wir den Widerhall der Geschichte im „schlechten Neuen”. Entlang Brecht, wie wir dieses adaptieren und verändern können.

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