Veranstaltung

Die Un/Darstellbarkeit des Todes

Der Tod ist per se nicht darstellbar. Er existiert nur in den jeweiligen Medialisierungen, in der Sprache, in Bildern, in Ritualen. Im Vortrag soll den unterschiedlichen Modi der Visualisierung in der Kunst vom Frühchristentum bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts nachgegangen werden. Die Formen der Repräsentation sind einerseits durch unseren Umgang mit dem Tod geprägt, durch die Religion, aber auch durch konkrete Erfahrungen, anderseits prägen die Bilder wiederum unsere Vorstellung vom Sterben und vom Tod.

Daniela Hammer Tugendhat
Daniela Hammer-Tugendhat